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8. Februar 2020: Düsseldorf stellt Gaslaternen unter Denkmalschutz

Die Landeshauptstadt Düsseldorf ordnet (...) an, dass die Gasleuchten im Düsseldorfer Stadtgebiet (gasbetriebene Straßenlaternen), vorläufig als in die Denkmalliste eingetragen gelten. (...) Mit der vorläufigen Eintragung in die Denkmalliste unterliegen die Gasleuchten den Vorschriften des Gesetzes zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler im Lande Nordrhein-Westfalen (...)

Begründung:

Es ist damit zu rechnen, dass die Erhaltung und Nutzung mindestens eines großen Teils der Bestände im öffentlichen Interesse liegt und damit die gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind. Im Sinne des DSchG besteht ein öffentliches Interesse, wenn Sachen bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen.

Die sofortige Vollziehung wird angeordnet, da im Zuge der Marktraumumstellung, der Umstellung der Gasversorgung von L- auf H-Gas, bereits laufend Gas leuchten-Köpfe instandgesetzt und technisch ertüchtigt werden müssen. Um den Verlust von historisch bedeutsamen technischen und gestalterischen Details vorzubeugen, soll eine denkmalpflegerische Begleitung sichergestellt werden. (...)
Quelle: Amtsblatt der Stadt Düsseldorf vom 8. Februar 2020)


14. August 2015:
Denkmaltag erinnert auch an Kriegstote
(Rheinische Post)

Das rote, 170-seitige Buch zum Gedenken an die Opfer der Nationalsozialisten und des von ihnen begonnen Krieges zu lesen, kostet Zeit und geht unter die Haut. Hermann-Josef Müller und Ralf Schmeink haben es zwar bereits im Jahr 2007 verfasst und aufgelegt, doch ist es heute schon in der vierten Auflage in der Medienreihe des Vereins "Lobberland" erschienen.


09. August 2015:
Nach Leihgabe eines Gemäldes aus dem Lobberland-Archiv an den Hinsbecker VVV: (Rheinische Post)

Andreas Melchers als Maler wiederentdeckt.


14. September 2014:
Bundespräsisent lobt Gaslichtinitiativen - Lobberland  e.V. sieht sich bestätigt

Bild: Joachim Gauck
Bundespräsident Gauck
Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Anlässlich des „Tages des offenen Denkmales“, der am Sonntag 14. September 2014 bundesweit unter dem Motto "Farbe" begangen wurde, sprach sich Bundespräsident Gauck in seinem Grußwort für den Erhalt von Gaslaternen in deutschen Städten aus. Der Präsident spannte den Bogen von den Denkmälern in den Farben des Tages zum Qualitätslicht in der Nacht. Gauck: "Zur farblichen Prägung unserer Welt gehören auch die Farben der Nacht und ihre Beleuchtung. Dabei denke ich zum Beispiel an die Bemühungen um den Erhalt der historischen Gaslaternen in Berlin, aber auch in Frankfurt am Main, Dresden und Düsseldorf".
Damit würdigt Präsident Gauck als einzig konkret genanntes Beispiel den Einsatz für den Erhalt des Gaslichtes.

Auch in Lobberich gibt es solche Laternen und auch Initiativen, die sich für eine Zukunft des Gaslichtes einsetzen.
Seit 1887 hat Lobberich Gaslicht, die Jugendstilkandelaber am Windmühlenweg sind um die 100 Jahre alt. Aber auch mit den Laternen auf der Mühlenstraße und der Bleichstraße hat Lobberich das Zeug dazu, auf die Karte des Präsidenten gesetzt zu werden.

Inzwischen ist Lobberich die einzige Kleinstadt auf der Welt mit authentischem Gaslicht.

Da auch der Düsseldorfer Oberbürgermeisters Geisel sich in der letzten Woche klar zum Erhalt der "einzigartigen, traditionelle Beleuchtung" ausgesprochen habe, gibt es einen ein starken Verbündeten in der Nähe.

Mitglieder des Lobberland e.V. setzen sich seit Jahren für eine Zukunft des Gaslichtes in Lobberich ein.

Der Vereine darf sich jetzt in ihrem Engagement durch die ermutigenden Worte des Bundespräsidenten bestätigt sehen.

Es zeigt sich, um es mit den Worten Gaucks zu sagen, "dass hier nicht Ewig-Gestrige am Werke sind, sondern höchst aufgeschlossene und engagierte Bürgerinnen und Bürger, denen am Erhalt des Schönen und Bewahrenswerten gelegen ist."